Freitag, 16. Mai 2014

Flores

Ich würde euch sagen, dass ich die schönste Reise meines Lebens unternommen habe und dass diese Fahrt mich verändert hat, indem sie mir die Wahrheit und die Schönheit der Welt zeigte. Auf Reisen lernte ich auf die Stimme aus meinem Inneren zu hören.




Lieschen wieder on tour.



Diesesmal ging es mit einer Bumsmaschine nach Flores. 
Dort angekommen wurden wir schon von unseren Fahrer erwartet, Rucksäcke gesattelt, ging es zu unseren Cottages. 



The Blue Ocean Eco Cottages am Wairhubing Beach. 



Einfach ein Traum. Die Bungalows liegen DIREKT am Strand. Näher kann man gar nicht am Meer wohnen. 




Zu dritt haben wir einen Bungalow bezogen und der Herr der Schöpfung bekam die Matraze am Fußboden zugeteilt ;)
Aber erstmal gab es Diskussionen. 
Wie viel wird für das Zimmer gezahlt. Bei einer Belegung von 0% sehe ich nicht ein den vollen Preis zu zahlen. Dazu kommt noch, dass ich davon überzeugt bin, wenn sie weiße Leute sehen gleich mal etwas drauf schlagen. 
Also kam mal wieder die Agro-Lisa zum Vorschein. Leicht gereizt, hab ich ihnen klar gemacht. Entweder 250000 statt 350000 oder ich gehe. Schon mit einem Schritt aus der Tür raus, haben sie doch eingewilligt. Es geht doch !



Mit den Fahrer ging die Diskutiererei weiter. Als er aber das ganze Geld auf einmal wollte, is das Geschäft geplatzt. 
Ignazius, der Besitze der Anlage, hat uns aber einen anständigen Fahrer empfehlen können. 




Danach hatten wir uns den gegrillten Fisch verdient. Den Nachmittag haben wir dann auf den Bambusliege ausklingen lassen. 



Während des Sonnenuntergang sind wir dann nach Maumere reingelaufen. 




Doch leider hat das länger gedauert als gedacht, somit waren wir irgendwann in der Finsternis auf einer verlassenen Straße. Aufgeben is nicht ! Somit gingen wir einfach die Straße weiter und weiter. Unwohl war mir sicher, aber wir hatten ja ein Ziel vor Augen. Kühles Bier in einer Bar. Nach einer Stunde und fast am Hafen angekommen, haben wir entschieden das es nichts mehr bringt  Keine wirkliche Stadt vorhanden !




Flores is dann doch anders als Bali.



Wieder eingesammelt von Ignaz haben wir uns das Bierchen bei den Bungalows gegönnt. Und gleichzeitig gefragt warum wir eigentlich nicht gleich hier gebliebene sind. Im Paradise auf Erden. 

Donnerstag, 15. Mai 2014

Nord-Tour

Am neunten Mai haben wir uns ein Auto gemietet und sind Richtung Norden gefahren. 



Erster Stop war der gigantische Vulkan. 


Gleich in der Nähe, aber gut versteckt, kamen wir zu einem Wassertempel. 



Lisl konnte mal wieder nicht ihre Klappe halten und hat solang mit dem Ticketschalter-Typ geredet bis er uns den einheimischen Preis gegeben hat. Ich seh es doch nicht ein, wenn ich hier leben den doppelten Preis zu zahlen. 
Deswegen "Saya mahasisiwi" ich bin Studentin. Bin diesem Satz öffnen sich uns fast alle Türen. 

Der Tempel ist wirklich eine Reise wert. Überall gab es etwas schönes. 
Und über die Steinplatten sind wir auch gleich gehüpft. 
 Und ich natürlich ganz brav in lilanem Sarong. Frau passt sich natürlich den Sitten an. Ist ja dann doch eine heilige Stätte. 

Was auch besonders war, sind die Wasserpalmen gewesen. Oder zumindestens palmartige Pflanzen, die im Wasser gewachsen sind. Hab ich davor noch nie gesehen. 

Weiter ging die Reise. Vorbei an grünen Reisfeldern. 

Nächster Stop. Stein-Strand. Genau hier war ich den Vortag tauchen. Man erahnt gar nicht, welch großes Wrack so nah an der Küste liegt. 

Samstag haben wir einen Stop an den heißen heiligen Quellen eingelegt. Mit unserer weißen Haut waren wir gleich eine Attraktion. 



Danach kamen wir dann in Lovina an. Ein Städchen ganz im Norden. Die Stadt, wo man wilde Delphine sehen kann. 


Anna und ich sind dann gleich in aller früh aufgestanden und zum Strand gelaufen. Mit dem kanuartigem Schiffchen 007 sind wir dann aufs Meer während des Sonnenaufgangs geschippert. 

Doch mit unserem Pech haben wir keine Delphine gesehen. Der Skipper, welcher seit 15 Jahren das dolphin watching macht, meinte das ist ihm noch nie passiert. 
Na egal zumindestens einen schönen Sonnenaufgang gesehen. 




Dann ging's schon wieder zurück Richtung Kerobokan. 

Lisl, die Navigatorin, hat gleich mal eine schöne Route zurück gesucht. Man will ja nicht, alles doppelt und dreifach sehen. 
Somit ging's vorbei an zwei großen Seen bis wir einen Wasserfall erreicht haben. 

Diesesmal ohne Regen aber mit so einer Wucht, dass wir pitch patsch nass waren. 

Es war so ein schöner Wasserfall, dass man nur staunen konnte. 

Dann noch ein Stop an einem hinduistischen Tempel.



 Ums Seelenheil beten kann ja nicht schaden. 


Montag, 12. Mai 2014

Singapore groove

Das Wochenende in Singapure haben wir eher ruhig angehen lassen. Samstag früh waren wir erstmal am Pool und haben uns die Sonne auf unsere Bäuchlein scheinen lassen. 

Weiter ging's dann nach Little India. Hab gleich mal Seide geshoppt.  Einmal lila und einmal gold für die Schürze meines Dirndls. 


Nächster Stop Tulpmania. Aber erstmal alles von oben anschauen. 


Dann bin ich als einzige in die Tulpenshow, weil es so gehiped wurde und man überall Werbung gesehen hat. Geschickt hab ich mich vorgedrängelt. Das kann ich ja schon gut vom Colluseum und alleine fast eine Stunde anstehen ist dann doch irgendwie fad. 
Doch leider war die Show für Europäer nichts besonderes. Geranien und Tulpen, gut dass das bei uns im Garten wächst. 


Weiter ging's dann Richtung Wolkenkratzer. 


Und da man ja im schummeln jetzt schon geübt ist, haben wir einfach gesagt wir würden oben gerne was essen. Somit durften wir mit dem extra Lift hochfahren und musste kein Eintritt fürs Besucherdeck zahlen. 


Den Pool am Rand des Abgrunds haben wir auch gesehen. War aber sehr überfüllt muss ich sagen. 


Am Sonntag waren wir dann noch im botanischen Garten und im Orchidengarten. Ich hab ja noch nicht genug Blumen gesehen. 
Und somit hat mein Singapur Aufenthalt einen schönen Ausklang gefunden. 


Singapore Zoo

Eine Wolke weiß nicht, warum sie sich in eine Richtung und mit genau dieser Geschwindigkeit bewegt. Sie spürt einen inneren Drang und weiß, wo der richtige Ort liegt. Aber der Himmel kennt den Grund, und das Muster, dem alle Wolken folgen. Und auch du wirst das erfahren, wenn du dich hoch genug in die Lüfte erhebst, um hinter den Horizont zu blicken
Richard Bach


Museen sind was für Langweiler, ich geh lieber in den Zoo und das gleich sieben Stunden lang. Natürlich ergreife ich jede Möglichkeit um den Tieren ganz nah zu kommen. Somit durfte ich auch gleich die sechs jährige Schlange in die Hand nehmen und mich ablichten lassen.



Habt ihr jemals  mit Orang Utans zusammen gefrühstückt? Im Singapore Zoo hat man die Möglichkeit mit einer ganzen Orang Utan Familie zu speisen und munter in den Tag zu starten.



Die Orang Utans kommen über ihren Baumweg zum Ah Meng Restaurant und lassen es sich zeitgleich mit uns schmecken.



Nach dem Frühstück, der besonderen Art, gings weiter zur Frozen Tundra.
Frau hat sich einen Zeitplan aufgestellt, damit man alle Fütterungszeiten und Shows unter einen Hut bekommt.
Somit habe ich gleich danach den ersten in den Tropen geborenen Eisbären bewundern können. 




Um 10:30 stand dann die Splash Safari Show an und grad lustig war es wie die Seerobe ihre Kunststücke unter Beweis stellte.



Nach der Fütterung und der Show habe ich mich lange im Fragile Forest aufgehalten. Hier laufen und fliegen die Tiere nämlich frei herum. Und egal wo man hinsieht, gibt es etwas neues zu entdecken.



Beim Fotografieren der Papageien ist mir dann ein richtiger Schnappschuss gelungen.

Eine im Flug erwischende Fledermaus.



Aber nicht nur die Fledermaus war hier ein Highlight. Auch das Faultier mit seinem Kind.



Oder die Flughunde, die so nah bei mir waren, dass ich sie fast anfassen hätte können.




Aber nicht nur die Tiere waren ein Highlight, ich hab auch die größte Blume der Welt gesehen.



Im Reptilienhaus hab ich dann erstmal geschrieen, als mir ein bestimmter Weggefährte über den Weg gelaufen ist. Es ist so ungewohnt, dass im Zoo die Tiere frei rumlaufen.



Weiter ginge dann zu weißen Pfau, der schön sein Rad aufgeschlagen hat.




Wenn man dann schon bei der Farbe weiß ist, kommt das edelste aller weißen Tiere. Der weiße Tiger. Ich bin genau richtig zur Fütterung gekommen. Wie gesagt ich habe sogar einen Zeitplan für den Zoo.



Somit hatte ich wirklich einen gelungen Tag im Zoo. Und für meine kleine Nichte, die auch liebevoll Sharky daheim genannt wird, habe ich einen Stoffhai ergattern können.

 Am Abend war ich dann mit der Sarah in Chinatown. 
Probieren geht ja bekanntlich über studieren. 
Somit haben wir uns mal an das Frog porrige gewagt. Gar nicht so schlecht, außer die ganzen Knochen waren nervig.