Freitag, 25. April 2014

Drive trough the mountains


Das Glück existiert als abstrakter Begriff. Es gibt nur glückliche Augenblicke. Wenn wir diese Momente, die wir erleben, zu schätzen wissen, dann werden all dieses Einzelmomente unser Leben erfüllen und lebenswert machen.




Wir dachten wir starten mal unsere eigene Exkursion. Auto mit Fahrer gemietet und es ging zu sechst in die Berge. Weg von dem ganzen Trubel, rein in die Natur.



Erster Stop war eine Kaffee und Gewürz Plantage. Erstes Highlight die Luwak Katze. Die Katze, die die besten Kaffeebohnen isst und wieder ausscheidet. Dies wird dann zum teuersten Kaffee der Welt verarbeitet. Wir haben uns auch nicht lumpen lassen und haben probiert.



Zweiter Stopp Wassertempel – Ulan Danu Beratan.
Während der Muezzin und mehrere hinduistische Priester um die Wette schrien, sind wir durch den Tempel geschlendert und haben unsere kindliche Seite wieder entdeckt.



Dritter Stopp – Wasserfall

Unser eigentliches Ziel in den Bergen war der Wasserfall. Doch mit unserem Glück kamen wir im strömenden Regen an. Doch uns hat die Wanderlust gepackt und somit wurden Regenschirme geliehen und man machte sich im Nassen auf die Suche nach dem großen Nass. Über Stufen, welche nicht geeicht und auch ziemlich rutschig waren, ging es dann bergab Richtung Lichtung. Und der Regen wollte einfach nicht nachlassen. 



Aber am Wasserfall angekommen, ließen sich Asmara und Roman nicht lumpen und bestaunten den Wasserfall vom Fluss aus. 



Wir anderen suchten Schutz unter einem Dach. Trotzdem hat es sich gelohnt. Denn durch den Regen wurde der Wasserfall noch mächtiger und wir konnten das Naturwunder in seiner Größe bewundern.


Montag, 21. April 2014

Das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde

Reiten am Strand


Im Leben kommt es nicht darauf an, was man besitzt, sondern was man tut.



Heute waren wir drei Blondies reiten. Rocket, Wallet und Tequila waren unsere Pferde. Eine Britin von den Shetland Inseln führt das Gestüt und somit war alles gut organisiert. Der Elvis hätte bestimmt auch seinen Spaß daran gehabt.



Erst an den Reisefelder vorbei und durch eine Allee von Bananenbäumen. Immer auf der Hut, dass uns nicht die riesen Blätter ins Gesicht schlagen, gings im Trap durch das saftige Grün.

Wir passierten kleine Dörfer und ritten gemütlich die Straße zum Strand runter. Am Meer angekommen, waren die Pferde gar nicht mehr zum halten. Im Galopp gings durch die Brandung. 



Nicht nur wir hatten unseren Spaß. Mein Wallet mit seinen 15 Jahren stürmte immer wieder in die Wellen und galoppierte den Strand mit mir entlang. Das wir komplett nass wurden, störte uns wenig. Denn bald setzte der Regen ein und was das Meer nicht geschafft hat, erledigte der Himmel. Somit kamen wir komplett durchnässt aber glücklich nach zwei Stunden wieder am Stall an.



Freitag, 18. April 2014

Shopping day


Die Entscheidungen, die wir treffen bestimmen was wir für ein Leben führen.


Man glaubt es kaum, aber auch hier regnet es. Und was macht man auf einer Insel, wenn es regnet und wenn man im Haus nur drei Wände hat ...
Frau geht shoppen. Den lieben langen Tag.




Erstmals ins Bali Surf Outlet an der Sunsetroad. Zwei Stunden zwischen Bikinis, Shorts und Flipflops. Dort gut geshoppt, gings weiter im strömenden Regen nach Kuta zur Discovery Mall. Doch hier war es dann schon teurer, fast die gleichen Preise wie bei uns. Aber Frau findet dann trotzdem was. Dem Shopping Rausch verfallen hat man das Essen ganz vergessen. Aber um 5 hat sich dann doch irgendwie der Hunger eingeschlichen und wir sind ins Cafe im obersten Stock. Herrlicher Ausblick aufs Meer und gutes Essen. Mal wieder ein gelungener Tag auf Bali.


Donnerstag, 17. April 2014

auch hier ist es wie daheim ... nur anders.


Betrachte alles in seiner Gesamtheit.
Verlier nie aus den Augen, was du erreichen wolltest,
als du aufgebrochen bist.

Man glaubt irgendwie Auslandsaufenthalt ist das reine Abenteuer und jeden Tag passiert etwas Spannendes.
Doch auch hier ist es wie daheim ... nur anders. Der Alltag schleicht sich auch ein.
Das Wochenende verbrachten wir daheim und sind abends immer essen gegangen. Eine ausgestattete Küche, bedeutet hier auf Bali etwas anderes. Von Plastiktellern, bis zu Gabeln und Löffeln. Messer gibt es in unserem Haushalt nicht. Wieso auch, angeblich nutzen Studenten die Küche nicht. Ja blöd, wir eigentlich schon. Nur das ist schwerer als gedacht, wenn man nicht mal richtige Pfannen hat. Und nur Dim Sum geht sogar mir irgendwann auf den Senkel. Wir sind ja mobil und Kerobokan ist bekannt für seine guten Restaurants. Das kann ich nur bestätigen. Von indonesichen Warungs bis zur kanadischen Küche ist in der Umgebung alles zu finden.



Am Montag sind wir das erste Mal mit den Rollern zur Uni gefahren. Meine Wenigkeit, komplett orientierungslos, hat den Lumpensammler gemacht und ist den zwei Bikermäusen hinter her gefahren. Linksverkehr ist eigentlich zu schaffen, wenn man nicht aus einer Spur drei machen würde und man von jeder Seite überholt wird oder der Gegenverkehr mal wieder einen Abstecher auf deine Spur macht. Hochkonzentriert kamen wir dann auch irgendwann in der Uni an. Uns erwartete Hospitality Managment und History of Tourism & Indonesian Culture. Danach gings zum Strand. Kurz den Kanal gegrüßt, haben wir uns bräunen lassen und ich hab mich komplett von meinem Krimi in den Bann ziehen lassen. Am Abend noch Cocktails trinken in einer Strandbar mit schräger Band und der Unitag ist abgeschlossen.



Dienstags nach BWL und Bahasa Indonesia haben wir daheim auf den Internettypen gewartet. Und ansonsten gab es nichts spannendes.
Mittwoch war der Unitag total sinnfrei, eine Vortrag übers Green surfing gehört und bei unserem research project von einem Dozenten von einem solchen schlechten Englisch vollgelabbert, dass man schon ganz nervös geworden ist, weil er einen in den Wahnsinn getrieben hat. Und meinen Flug zur Sarah, nach Singapure habe ich gebucht 

P.S. Wir dachten erst es wären gebratene Karottenraspeln...
Doch beim näheren hinschauen werden wir zurück angeschaut....


Freitag, 11. April 2014

Nemo gefunden

☀️Heute war ein wunderschöner Tag.
Um 6 bin ich raus um nach Padangbai zum tauchen zu fahren. Zur interessantesten Bucht auf Bali. Zur Manta Bay. 



Bei der Tauchschule wurde das Equipment verladen und dann ging's schon aufs Boot. Fünf deutsche Taucher und einer aus Lettland. Die Tauchlehrerin war auch Deutsche somit wurde alles sehr gut erklärt. Flasche umgebunden, Flossen an und schon ging's rücklings mit einem Purzelbaum ins kalte Nass. Direkt zu den Mantas. 
Nachdem wir unter Wasser unsere Balance gefunden haben, gingen wir auf Entdeckungsreise. Es gab einfach überall was zu sehen. Noch ganz faszinierd von den Korallen und den Flötenfischen, zieht auf einmal ein großer Schatten auf. Der schwebende Riese näherte sich uns. Unfassbar. So nah, dass man ihn berühren könnte. Ungestört zieht er an uns vorbei und lässt sich gleichzeitig von fleißigen Putzfischen säubern. 
Nur den Schatten zu sehen war schon ein Gefühl, aber den riesigen Manta der bestimmt 4 Meter Spannweite hatte dann so nah zu erleben. Ist einfach ein Moment, der mir in Erinnerung bleibt.
Das Abenteuer war damit noch nicht vorbei, es tummelte sich mehrere kleine Rochen aufeinander und schliefen ganz eng zusammen. Wie eine Großfamilie. Hierbei war sehr interessant, dass sie leuchtend blaue Punkte auf ihrem Rücken hatten. 
Nach 50 min. gings wieder an die Oberfläche und wir fuhren zur nächsten Bucht. Crystal Bay. 
Auch die verspricht, was der Name schon verrät. Kristall blaues Wasser und ein Korallenriff, dass so bunt war dass man nicht wusste wo man hinschauen soll. Diese Vielfalt an Unterwasserbewohnern in 20 Meter Tiefe war einfach herrlich. Als wir über eine rosafarbenes Koralle geschwommen sind, machte unser Guide Schnappbewegungen mit den Händen. Ein Tauchzeichen was mir völlig unbekannt war. Bis ich gemerkt habe, dass es kein Zeichen ist sondern ein Lockmittel um Fische aus den Korallen zu holen. Und was taucht da auf einmal auf .... NEMO. Leibhaftig. Ganz überrascht guckt er aus seinem Versteckt. Ich war so faszinierd, dass ich eine halbe Ewigkeit vor der Koralle geschwebt bin. Immer wieder geguckt habe, wie der Clownfisch rein und raus geschwommen ist. 
Aber auch hier gab es ein weiteres Highlight. Ein Krake. Selbst unser Guide war überrascht hier eine zu sehen und dann noch in der Größe. Mit High 5 hat er sich mit mir gemeinsam gefreut und so applaudierten wir uns gegenseitig zu was wir für ein Glück heute unter Wasser hatten. 

Donnerstag, 10. April 2014

Erste Uniwoche

Der ERNST des Lebens beginnt...


Nicht nur das Richtige zu tun, führt uns zum Ziel. Ebenso wichtig ist, es zur rechten Zeit zu tun. Für alles im Leben gibt es einen ganz bestimmten Augenblick.



Die erste Uniwoche hat begonnen und wie erwartet fühlt es sich nicht so an. Gott sei dank. Urlaub bleibt weiter bestehen.
Montag hatten wir unseren Orientierungstag oder nennen wir es mal Stunde. An der Uni in Jimberan haben wir erstmals erfahren, dass wir in „Hospitality, Tourism and Business“ eingetragen sind. Klingt bis jetzt ziemlich gut. Und im Lebenslauf wundert sich bei dem Studiengang auch keiner, is ja ähnlich wie der Bachelor. (Hospitality Management, History of tourism & indonesian Culture, Business Development, ....)
Sind aber trotzdem mit den Architekten im Sprachkurs und den Exkursionen zusammen. Ansonsten wären wir nur zu elft. 5 Passauer Mädels und 6 Österreicher.



Nach diesem anstrengenden Unitag ^^, gings in die Mall „Beach Walk“ und zum Bintang Supermarkt.
In der Nacht mit paar Stunden Verspätung ist dann der Alex im schönen Bali angekommen.
Nach seiner kleinen Weltreise, hat er sich einer der schönsten Fleckchen Erde ausgesucht um die drei Blondinnen zu Besuchen.



Asmara und Julia haben uns abgeholt. Somit gings gequetscht auf der Rückbank nach Denpasar, in die City, zu unserem Campus. Für eine Strecke von 15 km, haben wir einfach mal über eine Stunde gebraucht. Verkehrsregeln gibt’s nicht und somit löst sich auch ein Stau sehr langsam auf. Aber wir wären ja keine Mädels, wenn wir nicht auch Spaß auf der Taxifahrt hätten. Mit einer Stunde Verspätung, waren wir 5 Passauer halt einfach immer noch pünktlich. Unfassbar. Der Unterricht hatte erst vor 5 min begonnen. Also gelassen sind sie hier wirklich. Nichts mit deutscher Pünktlichkeit.
Nach BWL und Bahasa Indonesia gings dann nach Hause. Wir haben ja Besuch. Nach paar Rollerversuchen mit Überraschung gings zu einem Restaurant im Reisfeld. Am Abend haben wir uns mit den Österreicherinnen und Sebastian, dem Taucher aus Batch 21, in Seminjak am Strand getroffen. Nach einem Wolkenbruch sind wir noch auf eine Hausparty und haben einen wunderbaren Unistart gefeiert.





Mittwoch und wir haben schon frei. Feiertag !! Die Balinesen haben frei, wenn Wahlen sind. Und wer nicht wählen geht ab 17 Jahren, muss 7 Tage in den Knast. Das ist mal eine Regelung.
Unser erster Strandtag!! Ganzen Tag am Strand verbringen, Hörbuch hören, ins Meer springen und braun werden. Das ist ein Leben. Einfach herrlich. Am Abend noch lecker essen gewesen und die Gegend mit dem Roller erkundet. Perfekt.





Unsere Exkursion. Mit 59 Stundeten in zwei Busen (natürlich nicht pünktlich) gings durch die ganze Insel bis in den Norden. Das Ziel Penglipuran Village. Ein Dorf, welches den wunderbaren Touristen aufzeigen soll wie wirkliche Einheimische leben. Ziemlich gefaket und man fühlt sich fast verarscht. Wir natürlich mit langen Klamotten, man munkelt ja dass dort die Dengue Gefahr ziemlich hoch ist. Ich brauch nicht zu erwähnen, dass es heiß war.
Unser wackliger Bus führte uns dann noch zum Mount & Lake Batur. Hier hatten wirklich einen wunderbaren Ausblick über den See und auf den Vulkan.



Zu guter Letzt haben wir den Ulun Daanu Tempel, welcher grad für das Vollmondfest geschmückt wird, in Kintamani Bangli besichtigt. Dieser ist einer der größten Hindu Tempel auf Bali.