Montag, 12. Mai 2014

Singapore groove

Das Wochenende in Singapure haben wir eher ruhig angehen lassen. Samstag früh waren wir erstmal am Pool und haben uns die Sonne auf unsere Bäuchlein scheinen lassen. 

Weiter ging's dann nach Little India. Hab gleich mal Seide geshoppt.  Einmal lila und einmal gold für die Schürze meines Dirndls. 


Nächster Stop Tulpmania. Aber erstmal alles von oben anschauen. 


Dann bin ich als einzige in die Tulpenshow, weil es so gehiped wurde und man überall Werbung gesehen hat. Geschickt hab ich mich vorgedrängelt. Das kann ich ja schon gut vom Colluseum und alleine fast eine Stunde anstehen ist dann doch irgendwie fad. 
Doch leider war die Show für Europäer nichts besonderes. Geranien und Tulpen, gut dass das bei uns im Garten wächst. 


Weiter ging's dann Richtung Wolkenkratzer. 


Und da man ja im schummeln jetzt schon geübt ist, haben wir einfach gesagt wir würden oben gerne was essen. Somit durften wir mit dem extra Lift hochfahren und musste kein Eintritt fürs Besucherdeck zahlen. 


Den Pool am Rand des Abgrunds haben wir auch gesehen. War aber sehr überfüllt muss ich sagen. 


Am Sonntag waren wir dann noch im botanischen Garten und im Orchidengarten. Ich hab ja noch nicht genug Blumen gesehen. 
Und somit hat mein Singapur Aufenthalt einen schönen Ausklang gefunden. 


Singapore Zoo

Eine Wolke weiß nicht, warum sie sich in eine Richtung und mit genau dieser Geschwindigkeit bewegt. Sie spürt einen inneren Drang und weiß, wo der richtige Ort liegt. Aber der Himmel kennt den Grund, und das Muster, dem alle Wolken folgen. Und auch du wirst das erfahren, wenn du dich hoch genug in die Lüfte erhebst, um hinter den Horizont zu blicken
Richard Bach


Museen sind was für Langweiler, ich geh lieber in den Zoo und das gleich sieben Stunden lang. Natürlich ergreife ich jede Möglichkeit um den Tieren ganz nah zu kommen. Somit durfte ich auch gleich die sechs jährige Schlange in die Hand nehmen und mich ablichten lassen.



Habt ihr jemals  mit Orang Utans zusammen gefrühstückt? Im Singapore Zoo hat man die Möglichkeit mit einer ganzen Orang Utan Familie zu speisen und munter in den Tag zu starten.



Die Orang Utans kommen über ihren Baumweg zum Ah Meng Restaurant und lassen es sich zeitgleich mit uns schmecken.



Nach dem Frühstück, der besonderen Art, gings weiter zur Frozen Tundra.
Frau hat sich einen Zeitplan aufgestellt, damit man alle Fütterungszeiten und Shows unter einen Hut bekommt.
Somit habe ich gleich danach den ersten in den Tropen geborenen Eisbären bewundern können. 




Um 10:30 stand dann die Splash Safari Show an und grad lustig war es wie die Seerobe ihre Kunststücke unter Beweis stellte.



Nach der Fütterung und der Show habe ich mich lange im Fragile Forest aufgehalten. Hier laufen und fliegen die Tiere nämlich frei herum. Und egal wo man hinsieht, gibt es etwas neues zu entdecken.



Beim Fotografieren der Papageien ist mir dann ein richtiger Schnappschuss gelungen.

Eine im Flug erwischende Fledermaus.



Aber nicht nur die Fledermaus war hier ein Highlight. Auch das Faultier mit seinem Kind.



Oder die Flughunde, die so nah bei mir waren, dass ich sie fast anfassen hätte können.




Aber nicht nur die Tiere waren ein Highlight, ich hab auch die größte Blume der Welt gesehen.



Im Reptilienhaus hab ich dann erstmal geschrieen, als mir ein bestimmter Weggefährte über den Weg gelaufen ist. Es ist so ungewohnt, dass im Zoo die Tiere frei rumlaufen.



Weiter ginge dann zu weißen Pfau, der schön sein Rad aufgeschlagen hat.




Wenn man dann schon bei der Farbe weiß ist, kommt das edelste aller weißen Tiere. Der weiße Tiger. Ich bin genau richtig zur Fütterung gekommen. Wie gesagt ich habe sogar einen Zeitplan für den Zoo.



Somit hatte ich wirklich einen gelungen Tag im Zoo. Und für meine kleine Nichte, die auch liebevoll Sharky daheim genannt wird, habe ich einen Stoffhai ergattern können.

 Am Abend war ich dann mit der Sarah in Chinatown. 
Probieren geht ja bekanntlich über studieren. 
Somit haben wir uns mal an das Frog porrige gewagt. Gar nicht so schlecht, außer die ganzen Knochen waren nervig.





Sonntag, 11. Mai 2014

Singapur

Sarah in Singapur zu besuchen war das Highlight des Mai's. 



Viel zu früh am Flughafen habe ich mir an dem kleinen Flugplatz in Denpasar die Zeit tot geschlagen. In Singapur angekommen ging ich erstmal auf die Suche nach einer Flasche Rum. Wie schon mal erwähnt is der Alkohol in Südostasien sehr teuer und als Dankeschön eignet es sich dazu auch noch gut. 



Mit dem Taxi zu Sarahs Büro und gleich mal in die einheimische Kantine. Dann gings weiter mit dem Bus. Super System - Magnetkarte und jeder zahlt genau was er fährt. Auch werden Maßnahmen hier sehr ernst genommen. Nicht nur kein Kaugummi kauen (500€ Strafe) sondern auch gegen Erkältungen. 



Mit der Wegbeschreibung von Sarah - die hätten sogar Schafe verstanden - und Google Maps Screen shots ging's Richtung Michaels Street. 
Und ich muss sagen ich hab mich einfach nur sicher gefühlt. So eine saubere und angenehme Stadt. Ich hab mich gleich verliebt. 
Am Abend waren wir dann an der Bay und haben uns die Wolkenkratzer des Finanzbezirks angeschaut. In einer Expat-Bar haben wir uns zwei leckere Stellas gegönnt und dann ging's zum thailändischen Fondue. 


Donnerstag haben wir erstmal im Künstler -Viertel gefrühstückt. 



Haben die Mosche gesehen und sind dann weiter durch fremde Gärten gestreift, Fisch-/Gemüsemarkt bis wir den Beach Walk gefunden haben. 



Frachter über Frachter soweit das Auge reicht. Die werden einfach vor der Stadt geankert und nicht verschrottet. Rosten dort einfach langsam vor sich hin. 


Einen schönen Spaziergang entlang der Küste gemacht und abgekühlt in einer riesigen Mall. Leckere Dim Sum gab es  auch. 


Donnerstag, 8. Mai 2014

Liberty Wrack

Heute war ich mit der Julia tauchen. Wir sind in aller früh nach Tulamben gefahren. Dort liegt die Liberty. Ein Kriegsschiff, welches die Japaner in zweiten Weltkrieg mit einem Torpedo angeschossen hatten. Bis 1964 lag es dann am Strand von Tulamben aber der Vulkanausbruch hat es dann ins tiefere Gewässer verfrachtet. Da liegt es nun. Bewuchert von Algen und bewohnt von allen erdenklichem Getier. 
Auf unserer holprigen Autofahrt in den Norden, haben wir Susan kennen gelernt. Ein quirliges Mädel aus Nürnberg, welches auch grad auf Bali ihr Auslandssemester absolviert. 
Und natürlich kommt man so ins quatschen und sie erzählt uns dass sie bei der Paradise Diving Tauchschule den Advance Open Water Diver Tauchschein macht. Lange Rede, kurzer Sinn - wir machen jetzt auch einen weiteren Tauchschein. 

Somit war heute Wracktauchen und zugleich Navigation dran. 
Erster Tauchgang wurde uns auf die Gefahren des Wracks aufmerksam gemacht. Geballte Faust bedeutet Gefahr. Diese wurde uns dann doch nicht so oft gezeigt. 
Doch die Hände übereinander und bewegende Daumen ist dann doch ein Zeichen was uns erfreut. 
Eine Schildkröte. Eine große grün getupfte Schildkröte. Ganz gemütlich paddelt sie vorm Riff/Wrack und nascht paar Algen. Yum yum und lässt sich von den Tauchern ringsum nicht stören. Ein wunderschönes Tier mit solch einer Anmut. Unverständlich wie Menschen so etwas essen können. 

An Land wurde uns dann der Kompass erklärt und wir durften wie Blinde Palmen anpeilen und schauen dass wir der Nadel folgen. 
Im Wasser war es dann schon was anderes. Aber ich hab's auf Anhieb hinbekommen. Was ich auf Land nicht kann, funktioniert unter Wasser perfekt. Ich bin eben doch eine Wasserratten. Und es gibt einen Grund warum ich als Kind erst tauchen und dann schwimmen konnte. Es ist einfach schöner unter Wasser. 
Zweite Aufgabe: sucht den Lageraum. Auf der Karte konnte ich ihn noch klar definieren aber auf Land war es dann doch einfacher. Unter Wasser kommen einen die Distanzen viel weiter vor. Und suchen und denken verbraucht dann irgendwie doch mehr Sauerstoff als sonst, somit waren wir nach 40 min schon knapp mit der Luft. Und der Lageraum nicht in Sicht. Die 50bar Marke wird überschritten. Der Pfeil unseres Messgerätes schnallt in den roten Bereich. Die Uhr ticket. Und plötzlich da ist es. Das Loch im Lagerraum. High 5 und dann schnell weg. Gepaddelt wie die Weltmeister ging es Richtung Strand. Die Kuven im Sand beobachten, denn diese leichten Wellen im Sand stehen immer parallel zur Küste. Und da wir nun kleine Naviegierkünstler sind, haben wir durch diesen kleinen Trick den Strand schnell und sicher erreicht. 

Freitag, 25. April 2014

Drive trough the mountains


Das Glück existiert als abstrakter Begriff. Es gibt nur glückliche Augenblicke. Wenn wir diese Momente, die wir erleben, zu schätzen wissen, dann werden all dieses Einzelmomente unser Leben erfüllen und lebenswert machen.




Wir dachten wir starten mal unsere eigene Exkursion. Auto mit Fahrer gemietet und es ging zu sechst in die Berge. Weg von dem ganzen Trubel, rein in die Natur.



Erster Stop war eine Kaffee und Gewürz Plantage. Erstes Highlight die Luwak Katze. Die Katze, die die besten Kaffeebohnen isst und wieder ausscheidet. Dies wird dann zum teuersten Kaffee der Welt verarbeitet. Wir haben uns auch nicht lumpen lassen und haben probiert.



Zweiter Stopp Wassertempel – Ulan Danu Beratan.
Während der Muezzin und mehrere hinduistische Priester um die Wette schrien, sind wir durch den Tempel geschlendert und haben unsere kindliche Seite wieder entdeckt.



Dritter Stopp – Wasserfall

Unser eigentliches Ziel in den Bergen war der Wasserfall. Doch mit unserem Glück kamen wir im strömenden Regen an. Doch uns hat die Wanderlust gepackt und somit wurden Regenschirme geliehen und man machte sich im Nassen auf die Suche nach dem großen Nass. Über Stufen, welche nicht geeicht und auch ziemlich rutschig waren, ging es dann bergab Richtung Lichtung. Und der Regen wollte einfach nicht nachlassen. 



Aber am Wasserfall angekommen, ließen sich Asmara und Roman nicht lumpen und bestaunten den Wasserfall vom Fluss aus. 



Wir anderen suchten Schutz unter einem Dach. Trotzdem hat es sich gelohnt. Denn durch den Regen wurde der Wasserfall noch mächtiger und wir konnten das Naturwunder in seiner Größe bewundern.


Montag, 21. April 2014

Das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde

Reiten am Strand


Im Leben kommt es nicht darauf an, was man besitzt, sondern was man tut.



Heute waren wir drei Blondies reiten. Rocket, Wallet und Tequila waren unsere Pferde. Eine Britin von den Shetland Inseln führt das Gestüt und somit war alles gut organisiert. Der Elvis hätte bestimmt auch seinen Spaß daran gehabt.



Erst an den Reisefelder vorbei und durch eine Allee von Bananenbäumen. Immer auf der Hut, dass uns nicht die riesen Blätter ins Gesicht schlagen, gings im Trap durch das saftige Grün.

Wir passierten kleine Dörfer und ritten gemütlich die Straße zum Strand runter. Am Meer angekommen, waren die Pferde gar nicht mehr zum halten. Im Galopp gings durch die Brandung. 



Nicht nur wir hatten unseren Spaß. Mein Wallet mit seinen 15 Jahren stürmte immer wieder in die Wellen und galoppierte den Strand mit mir entlang. Das wir komplett nass wurden, störte uns wenig. Denn bald setzte der Regen ein und was das Meer nicht geschafft hat, erledigte der Himmel. Somit kamen wir komplett durchnässt aber glücklich nach zwei Stunden wieder am Stall an.



Freitag, 18. April 2014

Shopping day


Die Entscheidungen, die wir treffen bestimmen was wir für ein Leben führen.


Man glaubt es kaum, aber auch hier regnet es. Und was macht man auf einer Insel, wenn es regnet und wenn man im Haus nur drei Wände hat ...
Frau geht shoppen. Den lieben langen Tag.




Erstmals ins Bali Surf Outlet an der Sunsetroad. Zwei Stunden zwischen Bikinis, Shorts und Flipflops. Dort gut geshoppt, gings weiter im strömenden Regen nach Kuta zur Discovery Mall. Doch hier war es dann schon teurer, fast die gleichen Preise wie bei uns. Aber Frau findet dann trotzdem was. Dem Shopping Rausch verfallen hat man das Essen ganz vergessen. Aber um 5 hat sich dann doch irgendwie der Hunger eingeschlichen und wir sind ins Cafe im obersten Stock. Herrlicher Ausblick aufs Meer und gutes Essen. Mal wieder ein gelungener Tag auf Bali.